Ruf nach kosteneffizientem CO2-Handel wird lauter

Berlin – Nach dem Weltklimagipfel in Polen kommt aus dem Bundestag der Ruf nach einer Reform der Energiepolitik. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte der Deutschen Presse-Agentur, mit dem von der Bundesregierung geplanten Klimaschutzgesetz müsse auch eine Bepreisung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2) kommen. «Dann würden fossile Energieträger auch endlich den wahren Preis ihrer Umweltverschmutzung abbilden.» Ein Teil der Einnahmen solle als Energiegeld pro Kopf wieder ausgezahlt werden. «Davon würden vor allem Haushalte mit kleineren Einkommen und geringerem CO2-Fußabdruck sowie Familien profitieren», sagte Baerbock. «Denn Klima- und Sozialpolitik gehören zusammen.»

Quelle: Proplanta

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