Um die Klimaziele zu erreichen, wird die Windenergie an Land stark ausgebaut
Da in waldreichen Bundesländern geeignete Flächen im Offenland fehlen, öffnen immer mehr Länder ihre Wälder für Windparks. Ende 2024 standen bundesweit bereits 2.533 Windräder im Forst mit rund 7,4 GW Leistung – etwa 12 % der gesamten Windenergieleistung. Besonders Baden-Württemberg, Hessen und Brandenburg sind hier Vorreiter, weitere Länder lockern ihre Vorgaben.
Chancen für Waldbesitzer und Kommunen
Für Forstbetriebe und Flächeneigentümer bietet Windkraft neue Einnahmequellen: Pachten von teils über 100.000 € pro Anlage und Jahr können die klassische Waldbewirtschaftung deutlich übertreffen. Pooling-Modelle verteilen die Erlöse fair auf größere Flächenkulissen. In Bayern allein besteht Potenzial für rund 500 Anlagen im Staatswald. Fachveranstaltungen wie das C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch 2026 in Herrsching informieren über Naturverträglichkeit, Planung und wirtschaftliche Perspektiven für private Waldbesitzer.
Quelle:
topagrar
aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Für Forstbetriebe und Flächeneigentümer bietet Windkraft neue Einnahmequellen“ | Francksen
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Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

