7 Fehler, die Anleger bei Börsengängen vermeiden sollten
Der Börsengang von SpaceX sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Doch unabhängig davon, ob es um SpaceX, Technologieunternehmen oder andere Börsenneulinge geht: Viele Anleger verlieren bei IPOs Geld, weil sie sich vom Hype leiten lassen.
IPOs sind Verkaufsprozesse – keine Geschenke
Ein Börsengang dient in erster Linie dazu, Kapital einzuwerben oder bisherigen Investoren den Ausstieg zu ermöglichen. Anleger sollten deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass ein Börsenneuling unterbewertet ist.
Die häufigsten Fehler bei Börsengängen
1. Zeichnungsgewinne fest einplanen
Ein schneller Gewinn am ersten Handelstag ist keineswegs garantiert.
2. Am ersten Handelstag blind kaufen
Häufig werden die höchsten Kurse direkt nach Handelsbeginn bezahlt.
3. Hype statt Analyse
Bekannte Marken und mediale Aufmerksamkeit ersetzen keine Unternehmensbewertung.
4. Den Börsenprospekt nicht lesen
Risiken, Aktionärsstruktur und Mittelverwendung sollten vor einer Investition geprüft werden.
5. Auf automatische Indexaufnahmen spekulieren
Eine spätere Aufnahme in große Indizes ist keine Garantie für dauerhaft steigende Kurse.
6. Falscher Einstiegszeitpunkt
Gerade bei US-Aktien können hohe Spreads und starke Kursschwankungen zusätzliche Risiken erzeugen.
7. Zu große Positionen eingehen
Ein Börsengang sollte niemals einen überproportionalen Anteil des Vermögens ausmachen.
Die wichtigste Anlegerregel
Investieren Sie niemals ausschließlich aufgrund einer Schlagzeile.
Entscheidend bleiben:
- Geschäftsmodell
- Marktposition
- Bewertung
- Ertragskraft
- Zukunftsaussichten
Francksen-Einschätzung
Nachhaltiger Vermögensaufbau entsteht selten durch kurzfristige Spekulationen.
Die erfolgreichsten Investoren konzentrieren sich auf:
- Qualitätsunternehmen
- Immobilien
- Land- und Forstflächen
- Infrastruktur
- Erneuerbare Energien
Langfristige Sachwerte bleiben häufig die stabilere Grundlage für den Vermögensaufbau als kurzfristige Börsenhypes.
Quelle:
focus
aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Nachhaltiger Vermögensaufbau entsteht selten durch kurzfristige Spekulationen“ | Francksen
Inhalte mit KI erstellt oder verändert | ohne Gewähr!

Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

