☀️ Welche Möglichkeiten es stattdessen gibt


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Ein Gesetzentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium sieht vor, die Einspeisevergütung für neue Photovoltaikanlagen unter 25 kWp vollständig zu streichen. Aktuell erhalten Betreiber noch etwa:
- 7,78 ct/kWh bei Überschusseinspeisung
- bis 12,35 ct/kWh bei Volleinspeisung
Sollte die Reform kommen, müssten neue Anlagen ohne feste EEG-Vergütung wirtschaftlich arbeiten. Trotzdem gibt es mehrere Alternativen.
🔋 1. Eigenverbrauch (wird künftig das wichtigste Modell)
Der wirtschaftlich stärkste Ansatz ist Solarstrom selbst zu nutzen.
Beispiel:
| Nutzung | Wert |
|---|---|
| Strompreis Haushalt | ~30–40 ct/kWh |
| Einspeisevergütung heute | ~7–12 ct/kWh |
➡ Eigenverbrauch spart 3–5× mehr Geld als Einspeisung.
Typische Eigenverbrauchsstrategien:
- Batteriespeicher
- Wärmepumpe
- E-Auto laden
- landwirtschaftliche Verbraucher (Kühlung, Lüftung, Melktechnik)
Eigenverbrauchsquote:
| System | Eigenverbrauch |
|---|---|
| PV ohne Speicher | 20–30 % |
| PV + Speicher | 60–80 % |
🔌 2. Energy Sharing (ab 2026 erlaubt)
Ab Juni 2026 soll in Deutschland Energy Sharing möglich sein.
Dabei kann Strom:
- innerhalb eines Dorfes
- zwischen Nachbarbetrieben
- zwischen mehreren Gebäuden
geteilt werden.
Beispiele:
- Landwirt verkauft Solarstrom an Gewerbebetrieb im Ort
- gemeinsames Energienetz im Neubaugebiet
- PV vom Stall versorgt mehrere Hofgebäude
👥 3. Energiegemeinschaften
In einigen EU-Ländern schon verbreitet.
Prinzip:
- mehrere Anlagenbetreiber schließen sich zusammen
- Strom wird gemeinschaftlich genutzt oder verkauft
Modelle könnten sein:
- Dorfgemeinschaft
- landwirtschaftliche Kooperation
- regionale Energiegenossenschaft
⚡ 4. Direktvermarktung am Strommarkt
Strom kann künftig direkt verkauft werden:
- Strombörse
- Energiehändler
- regionale Stromverträge (PPA)
Das funktioniert besonders gut bei:
- größeren Dachanlagen
- landwirtschaftlichen Gebäuden
- Gewerbeverbrauchern
📟 5. Smart Meter + dynamische Strompreise
Mit einem Smart Meter kann man:
- Strom verkaufen, wenn Preise hoch sind
- Strom verbrauchen, wenn Preise niedrig sind
Beispiel:
- mittags PV-Strom ins Netz verkaufen
- nachts günstig Strom einkaufen
Das funktioniert über dynamische Stromtarife.
🚜 Besonders interessant für Landwirtschaft
Viele Höfe haben ideale Voraussetzungen:
- große Dachflächen
- hoher Strombedarf
- flexible Verbraucher
Typische Kombination:
PV + Speicher + Eigenverbrauch
z. B.:
- Kühlhäuser
- Melktechnik
- Bewässerung
- Lüftungsanlagen
📊 Fazit
Auch ohne Einspeisevergütung kann eine PV-Anlage wirtschaftlich bleiben – nur das Geschäftsmodell verändert sich:
| Früher | Zukunft |
|---|---|
| Einspeisevergütung | Eigenverbrauch |
| fixe Vergütung | dynamische Strompreise |
| passiver Betrieb | aktives Energiemanagement |
PV entwickelt sich damit stärker zu einem Eigenversorgungs- und Energiemanagementsystem.
💡 Gerade für Ihren Betrieb (landwirtschaftliche Flächen + Energieprojekte) könnte eine Kombination besonders spannend sein:
- PV + Batteriespeicher + Stromhandel (Arbitrage)
- PV + landwirtschaftlicher Eigenverbrauch
- PV + Energy Sharing im Dorf
Quelle:
agrarheute
aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Diese Alternativen bleiben für kleine Solaranlagen (<25 kWp)“ | Francksen
Inhalte mit KI erstellt oder verändert | ohne Gewähr!

Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

