Moorflächen 2026
Moorböden gewinnen für Klimaschutz, Landwirtschaft und Energieprojekte massiv an Bedeutung. Mit neuen Förderprogrammen und Beratungsangeboten sollen Landwirte künftig stärker bei einer klimafreundlichen Bewirtschaftung unterstützt werden.
Neues Koordinierungszentrum „KoMoor“
Seit 2025 unterstützt das neue niedersächsische Koordinierungszentrum Moorbodenschutz (KoMoor) Betriebe bei:
- klimaschonender Moorbewirtschaftung
- Förderanträgen
- neuen Nutzungskonzepten
- Entwicklung wirtschaftlicher Perspektiven
Ziel ist es, Klimaschutz und wirtschaftliche Nutzung besser zu verbinden.
Warum Moore immer wichtiger werden
Entwässerte Moorflächen verursachen hohe CO₂-Emissionen.
Allein in Niedersachsen stammen rund 18 % der Treibhausgasemissionen aus entwässerten Moorböden.
Dadurch entstehen neue Anforderungen – aber auch neue Einnahmemöglichkeiten.
Neue Fördermöglichkeiten durch „Palu“
Die neue Förderrichtlinie „Palu“ unterstützt u. a.:
- Wiedervernässung von Moorflächen
- Wassermanagement
- Ausgleichszahlungen
- Umstellung auf nasse Bewirtschaftung
- Beratung und Planung
Bis 2029 stehen dafür rund 1,75 Mrd. € Fördermittel bereit.
Neue Chancen für Flächeneigentümer
Zunehmend interessant werden:
- Paludikulturen (z. B. Schilf, Rohrkolben, Torfmoose)
- CO₂- und Umweltzertifikate
- Moor-Photovoltaik
- Windenergie auf geeigneten Standorten
- alternative Bewirtschaftungsmodelle
Bedeutung für Landwirtschaft und Investoren
Moorflächen entwickeln sich zunehmend zu strategischen Zukunftsflächen:
- Klimaschutz gewinnt wirtschaftliche Bedeutung
- Fördermittel steigen deutlich
- neue Geschäftsmodelle entstehen
- Energie- und Umweltmärkte wachsen zusammen
Francksen Einschätzung 2026
Die Transformation der Moorflächenbewirtschaftung steht erst am Anfang – bietet jedoch enormes Potenzial für frühzeitig positionierte Eigentümer.
Besonders wichtig werden:
- strategische Flächenanalyse
- Kombination aus Landwirtschaft und Energie
- Zugang zu Fördermitteln
- langfristige Entwicklungskonzepte
Unser Fazit:
Moorflächen werden vom Problemstandort zur Zukunftschance.
Die Francksen Wirtschaftskontor GmbH unterstützt Eigentümer und Investoren bei:
- Bewertung und Entwicklung von Moorflächen
- Strukturierung von Förder- und Energieprojekten
- Agri-PV-, Wind- und Klimaschutzkonzepten
- langfristiger Wertsteigerung landwirtschaftlicher Flächen
Mehr erfahren:
Quelle:
landundforst
aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Moorflächen werden vom Problemstandort zur Zukunftschance“ | Francksen
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Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

