Landwirtschaftliche Flächen als Wertanlage?

Ackerland ist in Deutschland begehrt wie nie

Die Preise für landwirtschaftliche Flächen sind in den letzten 20 Jahren um über 260 % gestiegen – im Durchschnitt auf 33.430 Euro pro Hektar, in Toplagen sogar auf über 100.000 Euro. Für Landwirte wird der Flächenkauf zur Herausforderung, für Investoren ist Boden längst eine sichere und renditestarke Anlageklasse.

Boden schlägt Gold

Experten wie Hans Heinrich Meller (FiNUM.Private Finance) sehen Ackerland als echten Substanzwert – generationsübergreifend, inflationsgeschützt und stabil im Wert.
Zwar bringt verpachtetes Land meist nur 1–3 % Rendite pro Jahr, doch die kontinuierliche Wertsteigerung sorgt langfristig für solide Gewinne. „Ich würde Ackerland lieber erben als Gold – und erst recht lieber als Bitcoin“, sagt Meller.

Allerdings bleibt Ackerland ein schwer zugängliches Investment: Kaum Flächen kommen auf den Markt, Verkäufe erfolgen oft lokal und diskret, häufig noch vor einer öffentlichen Ausschreibung.

Solar- und Windparks: Stromernte statt Getreide

Neben der klassischen Verpachtung lockt die Energieerzeugung:
Mit Photovoltaik- oder Windparkverträgen lassen sich 3.000 – 5.000 Euro Pacht pro Hektar erzielen – deutlich mehr als durch landwirtschaftliche Nutzung. Doch Meller warnt: „Nicht jedes Angebot ist seriös, und Top-Ackerflächen für Solar zu opfern, ist gesellschaftlich fragwürdig.“

Sein Credo: Erst Dachflächen und minderwertige Böden für erneuerbare Energien nutzen – fruchtbarer Ackerboden bleibt Produktionsgrundlage für Ernährungssicherheit.

Acker behalten oder verkaufen?

Wer landwirtschaftliche Flächen erbt, hat grundsätzlich drei Optionen:

1. Behalten und selbst bewirtschaften

2. Verpachten an Landwirte oder Energiebetreiber

3. Verkaufen – meist mit hohem Gewinn, aber langfristigem Vermögensverlust

Meller rät klar vom schnellen Verkauf ab: „An guten Boden kommt man so schnell nicht wieder ran. Acker ist ein Inflationsschutz – und eine sichere Wertanlage über Generationen.“

Fazit:

Landwirtschaftliche Flächen sind mehr als nur Boden – sie sind echte Vermögenswerte.
Ob durch Verpachtung, Energienutzung oder eigene Bewirtschaftung: Wer Land besitzt, verfügt über ein Stück wirtschaftliche und ökologische Zukunftssicherheit.
Oder, wie Meller sagt:

„Solar auf dem Dach – aber der Acker bleibt frei.“

Quelle:

deutsche-handwerks-zeitung

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aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Acker geerbt: Behalten, verkaufen oder für Solarstrom nutzen?“ | Francksen

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Klaus Francksen - Erfahrung in Bewertung, Vermittlung, und Verkauf von landwirtschaftlichen Immobilien

Klaus Francksen

Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
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