🧪 Spielerei oder echtes Zukunftsmodell?



Das ist kein kurioser Einzelfall, sondern Teil eines großen Trends:
👉 Bioökonomie / Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft
Und genau hier wird es für Sie strategisch interessant.
💡 Was steckt wirklich dahinter?
Technisch:
- Aus Schweinegülle wird Phytinsäure extrahiert
- darin enthalten: Phosphor
- dieser wird genutzt als:
👉 Bindemittel für Lacke
👉 ersetzt fossile Rohstoffe (z. B. petrochemische Harze)
🔍 Einordnung: Warum das wichtig ist
1. Gülle wird vom Problem zum Rohstoff
Bisher:
- Entsorgungskosten
- Düngeverordnung
- Imageproblem
Zukünftig:
- Rohstoff für Industrieprozesse
👉 das ist ein echter Paradigmenwechsel
2. Anschluss an Industrie-Wertschöpfung
Hier passiert etwas Entscheidendes:
👉 Landwirtschaft wird Teil der chemischen Industrie
Vergleich:
- früher: Gülle → Feld
- künftig: Gülle → Industrieprodukt
3. Politisch gewollt (sehr wichtig!)
Das Thema passt perfekt zu:
- CO₂-Reduktion
- Kreislaufwirtschaft
- EU-Taxonomie
- Nachhaltigkeitsanforderungen
👉 Das bedeutet:
➡ hohe Förderwahrscheinlichkeit in Zukunft
💰 Wirtschaftliche Realität (ehrlich)
👉 Stand heute:
❌ kein Geschäftsmodell für den einzelnen Landwirt
Warum?
- Technologie komplex
- Aufbereitung teuer
- nur im industriellen Maßstab sinnvoll
🧠 Aber: strategisch extrem spannend
Jetzt wird es interessant in Ihrer Welt:
Sie denken bereits in:
- Energie
- Flächen
- Wertschöpfung
- Strukturmodellen
👉 genau da passt das rein
🚀 3 echte Chancen (für Unternehmer wie Sie)
🟢 1. Beteiligung an Wertschöpfungsketten
👉 Zukunftsmodell:
- Landwirte liefern nicht nur Gülle
- sondern werden:
- Lieferanten
- oder sogar Gesellschafter
Beispiel:
- regionale „Bio-Raffinerie“
- Beteiligung über:
- GbR / GmbH & Co. KG
- oder Genossenschaft
🟡 2. Kombination mit bestehenden Assets
Perfekt kombinierbar mit:
- Biogas
- Güllelager
- Energieprojekten
👉 Idee:
„Gülle nicht nur vergären – sondern fraktionieren + veredeln“
🔴 3. Positionierung für die Zukunft
Der wichtigste Punkt:
👉 Sie sind früh dran in einem Trend, der sicher kommt
Vergleich:
- PV 2008
- Biogas 2010
- Batteriespeicher heute
👉 Bioökonomie = nächste Welle
⚠️ Risiken / Realität
❌ Noch nicht marktreif
- aktuell Forschung / Pilotprojekte
❌ Hoher Kapitalbedarf
- Anlagen eher > 1–5 Mio €
❌ Abhängigkeit von Industriepartnern
- Lackhersteller / Chemieunternehmen nötig
💡 Unternehmer-Fazit für Sie
👉 Heute: beobachten & positionieren
👉 Morgen: investieren oder beteiligen
🧭 klare Empfehlung
Wenn man die Gesamtstrategie sieht (Landwirtschaft + Energie + Immobilien):
👉 Das Thema gehört auf Ihre strategische Agenda 2026–2030
Konkrete nächsten Schritte
1. Monitoring starten
- Projekte wie:
- BioPhosCoat
- P-REx
2. Netzwerk aufbauen
- Hochschulen
- Start-ups
- Industriepartner
3. Prüfen:
👉 „Kann ich Rohstofflieferant werden?“
- Mengen Gülle
- Qualität
- Logistik
🔥 Spannendste Denkidee für Sie
👉 Kombination aus:
- Biogas
- Gülleaufbereitung
- Bio-Rohstoffproduktion
- Energievermarktung
➡️ „Agrar-Energie-Chemie-Hub“
🧠 Fazit in einem Satz
👉 Das ist kein kurzfristiges Geschäftsmodell –
👉 sondern ein Frühindikator für die nächste große Einnahmequelle der Landwirtschaft
Quelle:
topagrar
aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Gülle nicht nur vergären – sondern fraktionieren + veredeln“ | Francksen
Inhalte mit KI erstellt oder verändert | ohne Gewähr!

Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

