Lack aus Schweinegülle

🧪 Spielerei oder echtes Zukunftsmodell?

https://www.ifam.fraunhofer.de/en/technologies/testing-laboratory-for-paints-coatings-corrosion/jcr%3Acontent/contentPar/sectioncomponent/sectionParsys/textwithinlinedimage/imageComponent1/image.img.jpg/1742830111314/IFAM-02260-001.jpg
https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S0079670019302035-fx1.jpg
https://www.pig333.com/3tres3_common/art/pig333/17402/general-diagram-of-an-anaerobic-digestion-plant_180664.jpg

Das ist kein kurioser Einzelfall, sondern Teil eines großen Trends:

👉 Bioökonomie / Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft

Und genau hier wird es für Sie strategisch interessant.


💡 Was steckt wirklich dahinter?

Technisch:

  • Aus Schweinegülle wird Phytinsäure extrahiert
  • darin enthalten: Phosphor
  • dieser wird genutzt als:
    👉 Bindemittel für Lacke

👉 ersetzt fossile Rohstoffe (z. B. petrochemische Harze)


🔍 Einordnung: Warum das wichtig ist

1. Gülle wird vom Problem zum Rohstoff

Bisher:

  • Entsorgungskosten
  • Düngeverordnung
  • Imageproblem

Zukünftig:

  • Rohstoff für Industrieprozesse

👉 das ist ein echter Paradigmenwechsel


2. Anschluss an Industrie-Wertschöpfung

Hier passiert etwas Entscheidendes:

👉 Landwirtschaft wird Teil der chemischen Industrie

Vergleich:

  • früher: Gülle → Feld
  • künftig: Gülle → Industrieprodukt

3. Politisch gewollt (sehr wichtig!)

Das Thema passt perfekt zu:

  • CO₂-Reduktion
  • Kreislaufwirtschaft
  • EU-Taxonomie
  • Nachhaltigkeitsanforderungen

👉 Das bedeutet:
hohe Förderwahrscheinlichkeit in Zukunft


💰 Wirtschaftliche Realität (ehrlich)

👉 Stand heute:

kein Geschäftsmodell für den einzelnen Landwirt

Warum?

  • Technologie komplex
  • Aufbereitung teuer
  • nur im industriellen Maßstab sinnvoll

🧠 Aber: strategisch extrem spannend

Jetzt wird es interessant in Ihrer Welt:

Sie denken bereits in:

  • Energie
  • Flächen
  • Wertschöpfung
  • Strukturmodellen

👉 genau da passt das rein


🚀 3 echte Chancen (für Unternehmer wie Sie)

🟢 1. Beteiligung an Wertschöpfungsketten

👉 Zukunftsmodell:

  • Landwirte liefern nicht nur Gülle
  • sondern werden:
    • Lieferanten
    • oder sogar Gesellschafter

Beispiel:

  • regionale „Bio-Raffinerie“
  • Beteiligung über:
    • GbR / GmbH & Co. KG
    • oder Genossenschaft

🟡 2. Kombination mit bestehenden Assets

Perfekt kombinierbar mit:

  • Biogas
  • Güllelager
  • Energieprojekten

👉 Idee:

„Gülle nicht nur vergären – sondern fraktionieren + veredeln


🔴 3. Positionierung für die Zukunft

Der wichtigste Punkt:

👉 Sie sind früh dran in einem Trend, der sicher kommt

Vergleich:

  • PV 2008
  • Biogas 2010
  • Batteriespeicher heute

👉 Bioökonomie = nächste Welle


⚠️ Risiken / Realität

❌ Noch nicht marktreif

  • aktuell Forschung / Pilotprojekte

❌ Hoher Kapitalbedarf

  • Anlagen eher > 1–5 Mio €

❌ Abhängigkeit von Industriepartnern

  • Lackhersteller / Chemieunternehmen nötig

💡 Unternehmer-Fazit für Sie

👉 Heute: beobachten & positionieren
👉 Morgen: investieren oder beteiligen


🧭 klare Empfehlung

Wenn man die Gesamtstrategie sieht (Landwirtschaft + Energie + Immobilien):

👉 Das Thema gehört auf Ihre strategische Agenda 2026–2030


Konkrete nächsten Schritte

1. Monitoring starten

  • Projekte wie:
    • BioPhosCoat
    • P-REx

2. Netzwerk aufbauen

  • Hochschulen
  • Start-ups
  • Industriepartner

3. Prüfen:

👉 „Kann ich Rohstofflieferant werden?“

  • Mengen Gülle
  • Qualität
  • Logistik

🔥 Spannendste Denkidee für Sie

👉 Kombination aus:

  • Biogas
  • Gülleaufbereitung
  • Bio-Rohstoffproduktion
  • Energievermarktung

➡️ „Agrar-Energie-Chemie-Hub“


🧠 Fazit in einem Satz

👉 Das ist kein kurzfristiges Geschäftsmodell –
👉 sondern ein Frühindikator für die nächste große Einnahmequelle der Landwirtschaft

Quelle:

topagrar

weitere Infos gibt es hier

aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Gülle nicht nur vergären – sondern fraktionieren + veredeln“ | Francksen

Inhalte mit KI erstellt oder verändert | ohne Gewähr!

Klaus Francksen - Erfahrung in Bewertung, Vermittlung, und Verkauf von landwirtschaftlichen Immobilien

Klaus Francksen

Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a.  bei:

  • Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
  • Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
  • Deutscher Bauernverband (DBV).

Vertrauen Sie auf
meine Erfahrung:


Bewertung, Vermittlung und Kaufabwicklung von landwirtschaftlichen Immobilien und Anlagegütern

+49 (4733) 9225-0
info@francksen.com

Nach oben scrollen