Inflation sinkt

Konsum bleibt schwach

Mit 2,2 % Inflation im Jahr 2025 steigen die Preise zwar langsamer, doch sie bleiben auf hohem Niveau. Viele Haushalte spüren weiterhin einen deutlichen Kaufkraftverlust, weil sich Preise in den letzten Jahren stark erhöht haben – sie steigen jetzt nur weniger schnell.

Besonders betroffen sind Menschen mit niedrigen Einkommen, die kaum Rücklagen haben und einen großen Teil ihres Geldes für Lebensmittel und Miete ausgeben. Jeder dritte Haushalt verfügt laut Ökonomen über kaum oder gar keine Ersparnisse.

Sparen ist oft Notwendigkeit, kein Lebensstil

Ökonomen widersprechen dem Bild vom „sparfreudigen Deutschen“. Für viele ist Zurückhaltung beim Konsum kein Luxus, sondern finanzielle Notwendigkeit. Unsicherheit durch Rezession, hohe Lebenshaltungskosten und politische Debatten über Sozialkürzungen verstärken diesen Effekt. Während einkommensstarke Haushalte aus Vorsicht sparen, fehlt ärmeren Haushalten schlicht der Spielraum.

Fazit:

Der schwache Konsum bremst die Wirtschaft – nicht aus Sparlust, sondern wegen realer finanzieller Belastungen und Zukunftsangst.

Quelle:

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Klaus Francksen - Erfahrung in Bewertung, Vermittlung, und Verkauf von landwirtschaftlichen Immobilien

Klaus Francksen

Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
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