Chancen und offene Punkte
Ab 2026 sollen Landwirte für den Anbau von Agrarholz statt bisher 200 € künftig 600 €/ha erhalten. Ziel ist es, Agroforstsysteme wirtschaftlich attraktiver zu machen. Der Fachverband Holzenergie und der Bundesverband Bioenergie begrüßen den Entwurf, fordern jedoch zusätzliche Planungssicherheit über 2027 hinaus sowie Startprämien für neu angelegte Flächen.
Agrarholz unterscheidet sich von klassischen Ackerkulturen durch längere Ernteintervalle (3–8 Jahre), bietet aber großes Potenzial für erneuerbare Wärme. Der Fachverband Holzenergie schlägt weitere Anpassungen vor:
Abstandsregelungen: Mindestabstand zwischen Gehölzstreifen von 20 m auf 10 m senken.
Robinie zulassen: Ihre Anpassungsfähigkeit und Eignung für Energieholz sprechen für die Aufnahme in Agroforstsysteme.
👉 Damit könnte Agrarholz nicht nur die Landwirtschaft stärken, sondern auch Kommunen bei der Wärmeversorgung entlasten – eine Win-Win-Situation.
Quelle:
topagrar
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Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

