echte Chance oder nur Trend?

🌱 Indoor Farming im Schweinestall

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Der Artikel ist für Sie besonders spannend – weil er genau in Ihre Welt passt:

👉 Landwirtschaft + Gebäude + Energie + neue Geschäftsmodelle

Ich gebe Ihnen eine klare Einordnung aus Unternehmersicht (nicht nur Beschreibung):


💡 Das Geschäftsmodell kurz erklärt

Was passiert hier konkret?

  • leerer Schweinestall → Indoor-Farm
  • Produktion von:
    • Basilikum
    • Minze
    • Koriander
    • Pflücksalat

👉 unter kontrollierten Bedingungen (LED, Klima, Steuerung)


📊 Die harten Zahlen (entscheidend!)

KennzahlWert
Fläche (Start)ca. 50 m²
Output~30.000 Pflanzen/Jahr
Umsatz700–800 €/m²
Umsatz gesamt~35.000–40.000 €/Jahr
Investmittlerer 5-stelliger Bereich
Arbeit~10 Std./Woche
Amortisation3–5 Jahre

👉 Das ist erstaunlich gut – ABER nur unter Bedingungen.


⚠️ Der entscheidende Faktor: Energie

👉 Der Satz im Artikel ist der Schlüssel:

„Die Wirtschaftlichkeit kommt mit den erneuerbaren Energien.“

Konkret:

  • ca. 30 kWp PV pro 100 m²
  • bei 50 m² → ~15 kWp sinnvoll

👉 Ohne günstigen Strom kippt das Modell sofort.


🧠 Unternehmerische Bewertung (ehrlich)

✅ Vorteile

1. Nutzung bestehender Gebäude

  • keine Neubaukosten
  • niedrige Einstiegshürde

2. Skalierbarkeit

  • start klein (50 m²)
  • später erweitern

3. Planbare Produktion

  • unabhängig von Wetter
  • konstante Qualität

4. Regionale Vermarktung (stark!)

  • Edeka / REWE / Gastronomie
  • „lokal“ zieht aktuell mehr als „Bio“

❌ Risiken (die viele unterschätzen)

1. Vermarktung ist der Engpass

👉 Produktion ist leicht – Verkauf ist schwer

  • Listung im Handel notwendig
  • Preisverhandlungen hart
  • Konkurrenz durch Großproduzenten

2. Margen sind nicht riesig

40.000 € Umsatz heißt nicht Gewinn!

Kosten:

  • Substrate
  • Töpfe
  • Saatgut
  • Energie
  • Arbeitszeit

👉 realistisch:
Gewinn eher 10–20k bei 50 m²


3. Abhängigkeit vom Strompreis

  • ohne eigene PV → kritisch
  • mit Netzstrom → oft unwirtschaftlich

4. Genehmigungspflicht

👉 Umnutzung = Bauantrag

  • Außenbereich (§35 BauGB!)
  • ggf. Gewerbe vs. Landwirtschaft
  • Steuerliche Folgen (wichtig!)

🔥 Strategische Einordnung für SIE

Das Modell ist für Sie besonders interessant, weil Sie:

  • PV / Energie ohnehin denken
  • Flächen + Gebäude haben
  • Vermarktung evtl. aufbauen können

💼 3 sinnvolle Strategien (nicht Standard!)

🟢 Variante 1: „Nebenerwerbs-Optimierer“

  • 50–100 m²
  • Nutzung eigener PV
  • Direktvermarktung / lokal

👉 Ziel:

  • 10.000–30.000 € Zusatzgewinn
  • Nutzung leerer Gebäude

🟡 Variante 2: „Skalierung + Marke“

  • 200–500 m²
  • regionale Marke („Hof Kräuter“)
  • Kombination mit Feriengästen / Hofladen

👉 passt perfekt zu:
👉 Gut Groß Fedderwarden (Tourismus + Landwirtschaft!)


🔴 Variante 3: „Energie + Produktion koppeln“ (sehr spannend!)

  • Kombination mit:
    • PV
    • Batteriespeicher
    • ggf. Abwärme

👉 Ziel:

  • Strom selbst nutzen (höchster Wert!)
  • Indoor-Farming als Energieveredlung

💡 Wichtigster strategischer Hebel

👉 Nicht das Farming ist das Geschäftsmodell

👉 sondern:

„Energie + Gebäude + lokale Vermarktung“


🧭 Fazit (klar und ehrlich)

👉 Indoor Farming im Stall ist:

✔ sinnvoll als Zusatzstandbein
✔ interessant zur Gebäude-Nutzung
✔ stark in Kombination mit PV

❌ kein Selbstläufer
❌ kein „Goldesel“ ohne Vertrieb


🚀 Meine Empfehlung für Sie

Das Thema passt extrem gut zu Ihrer Gesamtstrategie (Energie + Landwirtschaft + Immobilien).

👉 Ich würde NICHT einfach starten, sondern:

1. Standort-Check machen

  • Gebäude geeignet?
  • Genehmigung möglich?

2. Energie-Konzept rechnen

  • PV vorhanden / geplant?
  • Eigenverbrauch optimieren

3. Vermarktung vorher sichern (!!)

  • Edeka / REWE / Gastro ansprechen
  • Preise fixieren

Quelle:

topagrar

weitere Infos gibt es hier

aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „leerer Schweinestall → Indoor-Farm: Das Geschäftsmodell kurz erklärt“ | Francksen

Inhalte mit KI erstellt oder verändert | ohne Gewähr!

Klaus Francksen - Erfahrung in Bewertung, Vermittlung, und Verkauf von landwirtschaftlichen Immobilien

Klaus Francksen

Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a.  bei:

  • Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
  • Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
  • Deutscher Bauernverband (DBV).

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Bewertung, Vermittlung und Kaufabwicklung von landwirtschaftlichen Immobilien und Anlagegütern

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