Breit streuen bleibt die beste Strategie
Für 2026 raten Vermögensverwalter klar zu breit diversifizierten Aktien-ETFs als Kerninvestment. Zwar erzielten 2025 spezialisierte ETFs – etwa auf Goldminen oder einzelne Branchen – außergewöhnlich hohe Renditen, doch die größten Mittelzuflüsse gingen erneut in globale Standardindizes wie MSCI World oder FTSE All-World.
Angesichts moderaten Wachstums, hoher Bewertungen (vor allem in den USA) und zunehmender Schwankungen gilt: Wer breit investiert ist, federt Risiken besser ab. Wer die starke US-Dominanz im MSCI World vermeiden will, kann Regionen gezielt selbst gewichten oder auf gleichgewichtete Weltindizes ausweichen.
Satelliten gezielt einsetzen – Gewinne prüfen, antizyklisch denken
Thematische oder Branchen-ETFs können 2026 eine ergänzende Rolle spielen, sollten aber nicht das Fundament ersetzen. Experten empfehlen, bei stark gelaufenen Themen wie KI oder Goldminen zumindest teilweise Gewinne mitzunehmen.
Chancen sehen sie eher in Bereichen, die zuletzt hinterherhinkten – etwa Gesundheit, Nebenwerte, Chemie oder Automobil. Solche Satelliten erfordern jedoch Disziplin und Verständnis für höhere Schwankungen.
Unterm Strich gilt:
Ein stabiles, globales Kernportfolio plus wohldosierte Satelliten ist für 2026 die robusteste Aufstellung.
Quelle:
deutsche-handwerks-zeitung
aktuelle Unternehmer-Tipps zum Thema „Ein stabiles globales Kernportfolio plus wohldosierte Satelliten ist am robustesten“ | Francksen
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Klaus Francksen
Fachmakler für Agrar-Immobilien und Geschäftsführer / Allein-Gesellschafter der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH.
Mitgliedschaften: u.a. bei:
- Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).
- Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR).
- Deutscher Bauernverband (DBV).

