Die Nacht vor Weihnachten

 

mit Santa Claus statt dem Christkind und einer Bescherung erst am Weihnachtsmorgen feiern die USA Weihnachten auf ihre ganz eigene Weise. Doch gute Geschichten erzählt man sich dort genauso gerne. Am liebsten das Gedicht von Santa Claus’ Besuch, das auf folgender Erzählung beruht:

Es war einmal an einem ruhigen Weihnachtsabend ein kleines Haus am Rande der Stadt. Die Strümpfe, die vom Kaminsims hingen, hatten aufgehört zu schaukeln und selbst die Kinder, sonst so munter, lagen still in ihren Betten.

Nur ein Mädchen hatte seine Augen vor Aufregung noch offen. Das Mädchen dachte an die Bescherung am Morgen und wäre dabei fast in tiefen Schlaf gesunken, da erklang draußen ein tosendes Gepolter. Die Kinder träumten weiter ihre Träume, doch das Mädchen war nun hellwach. Neugierig, was den Lärm verursacht haben könnte, sprang es aus dem Bett und lief ans Fenster.

Im Garten standen acht Rentiere, die vor einen mit bunten Geschenken beladenen Schlitten gespannt waren. Der Schlitten glitzerte und leuchtete, doch vom Fahrer fehlte jede Spur. Das Mädchen rieb sich ungläubig die Augen.
Da rumpelte es plötzlich im Wohnzimmer. Mit wehendem Nachthemd eilte es die Treppe hinunter und schlich leise zur Wohnzimmertür. Vor dem Kamin stand eine vertraute Gestalt.

Er war es wirklich! Ungläubig beobachtete das Mädchen Santa Claus, wie er die Strümpfe füllte, bunte Päckchen unter den Baum schob und dabei fröhlich brummte. Als er fertig war, zwinkerte er ihm kurz zu und verschwand durch den Kamin. Flink lief das Mädchen zurück ans Fenster.

Zwischen den Sternen flog der Schlitten und es hörte noch ein leises „Frohe Weihnachten allen – und allen gut’ Nacht!“.

– frei nach Clement C. Moore

 

„Frohe und gesegnete Weihnachten
und
Alles Gute für das Neue Jahr 2019“

wünscht Ihnen das Team der FRANCKSEN Wirtschaftskontor GmbH